Als Michael die Koffer in den Lift geben will, hört er aus der Wohnung ein Klirren und Scheppern. Er schaut nach was passiert ist, doch bemerkkt dann, dass seine Mutter verschwunden ist. Voller Verzweiflung rennt er auf die Straße und trifft eine sonderbaren Mann. Als er dann zu seinem Freund gehen will, um Hilfe zu holen wird er von einem Monster angegriffen. Als werd das nicht alles schon genug wird er noch von einem Doktor gelämmt und verschleppt.S
New York, USA; Jetzt
„Kommst du endlich. Wir müssen zum Bahnhof.“
„Ja, Mama. Ich komme schon.“
„Hast du deine Zahnbürste, für die Hütte, eingepackt? Dort gibt es nämlich keine zum Ausborgen. Das weißt du“
„Mama“, entgegnete ich genervt.
„Michael! Komm jetzt! Sonst kommen wir zu spät zum Bahnhof.“, sagte meine Mutter. Ich und meine Mutter waren gerade dabei unsere Sachen zu packen und zur Taxi-Halteschtele, unter unserem Wohnhaus zu gehen, damit meine Mutter und Ich rechtzeitig zum Grand Central Terminal zu kommen, um unseren Zug nach Los Angeles nicht zu verpassen. Ich weiß, mit dem Zug nach Los Angeles zu fahren, hört sich ein bisschen skurril an, aber meine Mutter arbeitet im Umweltministerium von New York, darum mag sie es nicht, dass man so viel CO2, nur um 6 Stunden um Flieger zu sitzen und nichts tun, hingegen im Zug drei Tage die schöne amerikanische Landschaft zu betrachten und die Rinderweiden neben sich herübergleiten sieht ist für die Umwelt gesehen besser als das Flugzeug. Unser Wohnhaus ist sehr hoch, daher mussten wir mit dem ganzen Gepäck den Lift nehmen. Mit der Tasche in der linken Hand und den Koffer in der anderen Hand die große Reisetasche meiner Mama, wo sie bestimmt, einen Haufen Kosmetikzeug hinein verstaut hat. Ich ging zum Lift und drückte auf den Aufzugknopf, um den Lift heraufzuholen. Doch im gleichen Moment vernahm ich ein Klirren aus unserer Wohnung. Dann ein Schrei meiner Mutter und dann war es still. Totenstill.
Lange Zeit verging nichts. Ich erwartete das jetzt meine Mutter plötzlich in der Tür auftauchte und schreit: „Mitzi! Du hast wieder die teure Vase umgestoßen!“ Doch nichts der Gleichen geschah. Nach einiger Zeit hielt ich es nicht mehr aus und ging entschlossen in die kleine Wohnung. „Mama“, fragte ich verwundert in die Stille, „Wo steckt du bloß?“ Doch keine Antwort. Ich ging schritt den kleinen schmalen Gang entlang und schaute in jedes Zimmer, an dem ich vorbeikam, doch in keines der Räume war meine Mutter. Langsam begann ich daran zu zweifeln, ob meine Mutter überhaupt noch in dieser Wohnung war, Vielleicht ist jemand eingebrochen und hat meine Mama als Geisel mitgenommen. Doch das war unmöglich, denn wer bricht schon am hellichsten Tag ein und nimmt eine Frau als Geisel. Doch wenn diese Vermutung nicht sehr logisch war, was war dann passiert. Als ich ins Wohnzimmer ging, sah ich in der Fensterscheibe ein Loch klaffen. Die Scherben die am Boden, vor dem Fenster lagen, deuteten darauf hin, dass jemand von außen eingebrochen ist. „Was gibt es denn so Wertvolles zu holen, bei uns zu Hause?“, dachte ich mir verwundert, „außerdem wie kann jemand von ganz unten in den 15. Stock hinaufklettern?“ Ich öffnete das Fenster, in dem ein Loch klaffte und schaute hinaus. Es war ein schöner Tag und ein wolkenloser Himmel. Ein paar Krähen flogen aus den Bäumen als ein großer Bernhardiner laut vor sich hin bellte. Auf der Straße war wenig los. Ich wohnte in einem Häuserblock, wo rundherum eine Straße durchführte. Ich und meine Mutter lebten in einer schönen Gegend mit viel Grün und wenig Autos. Hier in dieser Gegend passiert fast nie etwas. Oftmals sah man hier reiche Leute die Straße entlang gehen, weil es in unserem Häuserblock ein Reicher Millionär lebt, denn diese Gegend ist sehr nobel und es gibt nur ein Wohnhaus, in dem ich lebe und sonst gibt es hier nur Villen. Ich sah zur Straße hinunter und bemerkte plötzlich eine Person in einem knallbunten Hawaiihemd aus der Eingangstür von unserem Wohnhaus trat. Er hatte eine Sonnenbrille und kurze Hosen. Eigentlich sah er aus wie ein normaler Passant der einen in unserem Wohnhaus besucht hat. Doch mein Instinkt sagte mir das etwas mit ihm nicht stimmte. Sofort rannte ich in den Gang und zur Türe. Ich riss die Tür auf und stürmte die Treppen hinunter. Doch als ich unten angekommen bin, war es ganz ruhig auf der Straße und der Typ im Hawaiihemd war verschwunden. Ich ging verwundert die Straße entlang und achtete auf jede Person, jedes Eingangstor und jeden Garten. Plötzlich hörte ich das Klingeln der Straßenbahn-Glocken, die immer zur Abfahrt klingelten. Ich sah zur Straßenbahn auf, die gerade an mir vorbei zischte. Ich sah noch, wie jemand im knallbuntem Hawaiihemd in der Straßenbahn saß und hänisch grinste. Zu diesem Zeitpunkt war mir noch nicht bewusst in welch großen Schwierigkeiten ich mich befand. Ich rannte der Straßenbahn noch hinterher, bis sie hinter der nächsten Ecke verschwand. Jetzt konnte ich sie nicht mehr einholen. Sie war schon zu weit weg. Ich sah noch, wie die Straßenbahn in das hellrote Licht der untergehenden Sonne verschwand.
Ich hatte wegen der ganzen Aufregung gar nicht bemerkt wie verzweifelt ich gewesen bin. Was sollte ich tun. Ich stand verzweifelt und ratlos am menschenlehren Straßenrand. Ich wollte nicht gleich zur Polizei gehen, den aus den ganzen Krimis, die ich schon gelesen habe, weiß ich das man eine Vermisstenanzeige erst 48 Stunden nach einem Verschwinden es bei der Polizei melden kann. Also beschloss ich zu meinem Freund, der zwei Straßen weiter wohnte, zu gehen und seine Eltern fragen. Ich ging die Lerchenallee hinunter, um dann in die Stadiongasse einzubiegen. Plötzlich hörte ich heiseren Schrei. Er war dumpf, aber dennoch so laut, dass man ihn von der Straße aus hören konnte. Ich schaute mich erschrocken um und plötzlich sah ich es.
Es war ein kaltes Augenpaar, das mich anstarrte. Es hatte einen heiseren Atem. Seine Zähne glänzten hungrig. Dann sprang es auf mich zu.
Ich rannte so schnell ich konnte. Während ich die Stadiongasse hinunterrannte, sah ich aus dem Augenwinkel, dass sich diesen sonderbaren Wesen, Mischung Katze und Löwe, immer schneller wurde und die Zähne glänzen ließ. Plötzlich spürte ich etwas Hartes auf meine Nase kommen, und ich fiel hin. Ich sah noch, wie vor mir eine riesige Mauer emporragte, dann viel ich vor Schmerz in Ohnmacht.
Ich hörte Stimmen, danach leises Getuschel. Was war passiert. Mein Kopf schmerzte. Ich versuchte mich aufzurichten, doch ich plumpste gleich danach wieder in eine weiche Matratze. Irgendwo war ein Fenster offen, denn ich spürte einen leichten Windhauch. Ich öffnete langsam die Augen. Am Anfang ich nur verschwommen, doch mit der Zeit wurde mein Blick schärfer. Die große Tür am Ende des Raumes, die gerade aufschwang und ein Mann mit einem weißen Doktorkittel trat ins Zimmer. Er hob die Hand und nahm eine Spritze, die davor noch am Nebentisch gelegen ist, und sagte: „Sei ruhig und bewege dich nicht. Das wird jetzt ein bisschen schmerzhaft“ Ich wollte gerade protestieren, als er mir die Spritze schon in den Oberarm steckte. Ich zuckte schmerzvoll zusammen als der Schmerz durch meinen Körper schoss. Schmerzentfüllt krümmte ich mich auf dem Bett zusammen. Der Doktor schaute mich mit einem giftigen Blick an und schritt aus dem Raum. Ich merkte, wie ich müde wurde und sank auch schon wenig später in die weiche Matratze.