Burg Walberg geht in Flammen auf und Blackstone schafft es gerade noch zu fliehen. Doch was er in einer klienen Kiste, die unter der Asche der zerstörten Burg lag, endteckt, wird ihm wenig später zum Verhängnis. Er wirdin eie andere Dimension teleportiert. In eien die nicht gerade ein Wundereland ist.S

Burg Walberg, Rumänien; vor einer Woche

Als der schwarze Bentley die Straße, die zum Berg hinaufführte, hochfuhr gelte ein Blitz über den Himmel. Im Licht der Autoscheinwerfer konnte man wegen der Dunkelheit nicht viel erkennen. Doch langsam erhoben sich die Umrisse Burg Walbergs. Als der Bentley vor dem großen Eingangstor der Burg stehen blieb, wurde die Beifahrertür geöffnet und ein großer, schlanker Mann mit einem schwarzen Mantel und einem schwarzen Zylinder stieg aus dem Auto. In seiner rechten Hand hielt er einen Gehstock, an dem am oberen Ende ein silberner Totenkopf thronte. Schnell eilten ein paar Wächter zum Mann und halfen ihm, im Regen, in die Burg zu kommen. Rechts und links neben dem Eingangstor standen jeweils zwei Wachen mit Maschinengewehren und hoben die Hand zum Militärs Gruß, als der Mann vorbeikam. Ein kraftvoller Mann mit einer Militärjacke und -Stiefel kam beim riesigen Eingangstor auf den Mann mit Mantel zu: „Hallo, Mister Blackstone. Würden sie mich bitte zum Labor begleiten?“ „Immer gerne“, sagte Mister Blackstone voller Ironie. Da sagte der muskulöse Mann: „ Ich bin General Ostarn aus dem Forschungsspezialeinsatzkommando, kurz FSEK, Sir.“ „Von ihnen habe ich schon vieles gehört. Waren sie der, der den Atombomben-H2O-Raketensprenngkopf gebaut hat?“ „Richtig, der bin ich.“ „Wo ist der Reaktor?“, fragte Blackstone. „Der ist drinnen, Sir. Kommen sie herein!“, sagte Ostarn. „Alfonso, Pinkus, sofort herkommen! Bringt unserem Ehrengast in die Burg!

In der Burg war es stickig und schwül. Im Saal, wo der Reaktor stand, war es dunkel. Der Saal war voller bunten, glitzernden Kronleuchter beschmückt. Plötzlich wurde die große metallisch schimmernde Panzertüre, die in den Saal führte, geöffnet und General Ostarn mit Mister Blackstone traten ein. Überall standen Wachen, die für die Sicherheit in der Burg sorgte. Vier Männer in weißen Laborkitteln gingen auf die zwei zu. Als alle Männer in Laborkitteln angetreten waren, stellte Ostarn sie vor: „Das ist unser Laboren Team. Das ist Doktor Wavrotschek, er leitet das Projekt hier. Dann haben wir Doktor Meetou, er kommt aus China und hilft uns bei dem Generator. „Aus Chinato ich komme, jawohl.“, sagte Meetou. „Und dass unser bester…“, sagte Ostarn, doch dann unterbrach Blackstone ihn: „Ich will endlich den Generator sehen!“, befahl Blackstone. „Jawohl, Sir“, sagte Ostarn. „Hier ist das gute Stück.“

Der Generator war ein riesiger in die Länge gezogener Zylinder. Vorne an der Spitze hatte er aber eine Art, Riesenkanone. „Schalten sie den Reaktor ein!“, befahl Blackstone. „Aber er ist noch nicht fertig. Mr. Blackstone.“, entgegnete General Ostarn. „Das ist mir egal! Schalten sie ihn sofort ein!“, schrie jetzt Blackstone. „Wie sie wollen.“, sagte Ostarn.

Langsam begann sich die Riesenkanone sich zu drehen. Immer schneller wurde sie, bis sie so schnell war, dass man schon Funken sehen konnte. Aus den Lautsprechern, die in der gesamten Burg verteilt waren, kam jetzt eine tiefe Männerstimme: Liebe Herrschaften! Ich mochte sie jetzt bitten in die Sicherheitszone zu gehen. Wir starten gleich Operation Gunface. Sie wollen doch sicher nicht in die Luft gesprengt werden, oder!?“ Sofort gingen alle in einen Art Balcon die hoch oben in die Burgmauer hineinging, der statt nach außen nach innen ging. Durch Stiegen gelangte man auf dem Balcon und konnte davon auch alles beobachten. Zuletzt trat General Ostarn in den kleinen schummrigen Raum. „Sind alle anwesend?“, fragte er. Doch als sich die Türen, die zum kleinen Balcon führten, schlossen, hob Meetou den Arm, als Zeichen der Aufmerksamkeit, und sagte vorsichtig: „General, Doktor Wavrotschek fehlt!“

Im gleichen Moment gab es einen lauten Knall und man hörte eine Explosion. Dann füllte sich der riesige Saal mit Rauch. Dann gab es noch eine Explosion und alles fühlte sich an, als ob man in die Luft fliegen würde.

Und es war wirklich so. Die Burg explodierte. Das Einzige, was Mister Blackstone noch hörte, waren die Löschflugzeuge der Organisation von General Ostarn. Dann wurde ihm schwarz vor Augen.

Als Blackstone von seinem Koma aufwachte, roch er zuerst nur Rauch. Dann öffnete er die Augen. Er lebte noch! Doch dann hörte er in der Ferne Polizeisirenen. Die Polizei von der Nachbarschaft hat bestimmt den Knall gehört. Als die Wachen von der Burg die Sirenen hörte, verschwanden sie sofort und Blackstone konnte noch erkennen das General Ostarn am Steuer eines der Helikopter saß und hänisch grinste. Dann flog er weg und Blackstone fiel, wegen der Erschöpfung wieder ins Koma.

Als er erneut erwachte, hörte er nur das kleine Steine unter ihm wegglitten. Dann öffnete er die Augen. Hinter ihm war ein Mann der Blackstone an der Krempe seines Mantels vorwärts zog. Er zog ihn in Richtung Wald.  Der Unbekannte trug einem schwarzen Mantel, und einen großen Schlapphut. Blackstone merkte das der Unbekannte immer langsamer wurde. Wahrscheinlich war es wegen der der Anstrengung. Nach ungefähr eine halbe Stunde kamen sie an einer kleinen Lichtung an. In der Mitte der Lichtung stand eine kleine Blockhütte. Innen brannte Licht. Der Unbekannte zerrte Blackstone über die knarrenden Stiegen, die auf das Haus mit Stelzen führte und machte es einen ohrenbetäubenden Lärm. Doch als der Unbekannte gerade die Tür zu machen wollte, schrie jemand laut aus dem Wald: „Stopp! Keine Bewegung!“ Vor Schreck ließ der Unbekannte Blackstone fallen und rannte ohne ihn in die Hütte. Blackstone hörte, wie etwas umfiel und klirrend zersprang. Plötzlich ein Kracks, direkt hinter ihm. Hastig drehte er sich um, um nach der Quelle des Geräusches zu sehen. Das Einzige, was er sah der Schein der Taschenlampen, der Polizisten, die immer näherkamen. Als der erste Beamte auf die Lichtung trat, zischte eine Kugel aus der Hütte und traf den Polizisten ins Bein wo er darauf hin verletzt ins nasse Gras fallen ließ. Es war der Unbekannte, der mit einer Schrotflinte im Türrahmen der Hütte stand. „Der Täter ist bewaffnet! Achtung! Entsichert eure Waffen!“, schrie ein weiterer Polizist, der jetzt auch auf die Lichtung trat, „Alle anderen im Wald bleiben und Stellung sichern! Wir fordern Verstärkung!“ Blackstone hatte sich schon halbwegs erholt und schlich sich mühsam von der Lichtung weg. Kein Polizist bemerkte ihn, denn sie waren alle mit dem Unbekannten beschäftigt und daher konnte sich Blackstone leise davonschleichen. Er ging einen großen Bogen um die Lichtung, um zur zerstörten Burg zu gelangen. Dort angekommen sah er wie die örtliche Polizei gerade dabei war die Leichen der toten Wächter zu bergen. In einem guten Moment schlich er sich hinter dem Rücken der Beamten, zu den Ruinen des früheren Sicherheitsbalcones. In den einst schummrigen Raum roch es jetzt nur noch mehr nach Rauch und Feuer. Plötzlich stolperte er über eine silberne Kiste, die im Schutt der Explosion lag. Als er wieder aufstand, um die Kiste in aufzumachen rief jemand von weiter hinten: „Da ist jemand!“ Blackstone hatte keine Zeit die kleine Kiste jetzt aufzumachen und stolperte mit der Kiste unter dem Arm in den dunklen Wald.

„Endlich waren sich weg.“, dachte sich Blackstone und öffnete mit zittrigen Händen die unverschlossene Kiste. Was er da drinnen fand, ließ ihn vor Freude aufschreien. „Besser nicht schreien. Erregt zu viel Aufsehen.“, dachte er sich. Die Metallteile, die in der Kiste lagen, hatten an jeweils ein Ende einen Verschluss, sodass man alle Teile zu einem kleinen Reaktor zusammenbauen kann. Blackstone baute den Mini-Reaktor auf und drückte auf einen Knopf, der zum Einschalten diente. Plötzlich begann sich der Reaktor zu drehen und wurde immer heißer. Blackstone ließ in schnell in das nasse Gras fallen, weil es schon so heiß war, dass man es nicht mehr in der bloßen Hand halten konnte. Als der Reaktor so schnell war, dass er schon Funken sprühte, schoss ein gelber Blitz von der Spitze der Maschine. Es war ein langer dicker Strahl, der dann plötzlich in der Luft stehen blieb und sich die Spitze zu einem großen Kreis mitten in der Luft formte. Wie ein Tornado wurde alles in der Umgebung eingesaugt. Blockstones Gehstock, denn er die ganze Zeit mithatte, wurde mitgerissen und war in Sekundenschnelle im Loch verschwunden. Blackstone wurde hin und her geschleudert. Er schrie aus Leibeskräften, doch auch wie sein Gehstock wurde er in Sekunden in das Loch eingesaugt. Als die Polizisten, die von der Burg den Schrei gehört haben, heran geeilt kamen, war es schon zu spät.

Blackstone war schon im Ungewissen verschwunden. Es gab kein Zurück mehr. Er war für immer verschwunden.


Related Posts

Buch _Secret_: Kapitel 2

Ein spannender Action-Fantasy Roman

Buch _Secret_: Kapitel 1

Ein spannender Action-Fantasy Roman