General Ostarn wird evon einen Mann mit überdimensionalen Mächten enführt, aber stürzt ihn wenig später auch wieder vom Helikopter. Im selben Moment startet die Strumkompanie eine Rettungsmission, denn sie wissen nicht das ihr General noch lebt. Doch die Operation scheitert, weil Spione in der Komanie waren. Was am Anfang einfach begonnen hat, endete als ein reines Massaker.
Karpaten, Rumänien; vor sechs Tagen
Es war ein nebeliger Tag. Es regnete und der Nebel hing über den Berggipfeln. Der Helikopter flog knapp über den Bergen und steuerte auf den Landeplatz, der aus einem Fels Hang emporragte, zu. Beim Landen spritze das Wasser unter dem Fahrzeug zu Seite. Immer langsamer drehten sich die Rotoren und als das Summen der Motoren endgültig verstummt ist, öffnete sich die Tür und ein schmächtiger und zerzauster Mann stieg aus. Er ging zur Felswand und betätigte einen versteckten Knopf. Sofort sprang eine Luke auf und der Mann schritt in die Finsternis.
Schwere Schritte waren zu hören. Dann ein Räuspern. Plötzlich ging das Licht an und die Dunkelheit war endgültig verschwunden. Der Mann ging den langen engen Gang entlang, bis er an einer großen Stahltür ankam. Er nahm eine kleine Karte und steckte sie in den kleinen Spalt. Surrend öffnete sich das große Stahlmonument und gab den Blick auf das kleines Bürozimmer frei. Es hatte nur einen Arbeitstisch, auf dem sich viele Zettel türmten. Hinten an der Wand stand ein hoher Kasten. Der Mann schritt hinein und setzte sich auf den Stuhl. Er begann sich ein Blatt Papier durchzulesen, als das Telefon klingelte. Er hob ab: „Hallo?“, fragte er. „Geben Sie mir General Ostarn!“, befahl der Anrufer. Der Mann sagte: „Okay ich lasse Sie durchgehen“
Wenig später flog ein weiterer Helikopter über die Berggipfel und landete am Landeplatz. Doch aus diesem stiegen fünf Soldaten und ein hochgewachsener, mit Muskelpaketen bepackten Armen, Mann aus. Ein Soldat öffnete die Luke und sagte: „Treten Sie ein, General Ostarn“. General Ostarn ging mit schweren Schritten durch den modrigen Gang und erreichte die große Stahltür. Plötzlich hörten die Soldaten ein Klacken und drehten sich abrupt um. Hinter der kleinen Gruppe stand ein ausgewachsener Mann mit einer geladenen Pistole in der Hand. Er zielte geradewegs auf den General. Dann war ein Schuss zu vernehmen und der Soldat, der zwischen dem Mann und Ostarn stand, sackte keuchend auf den Boden. Auf seiner Brust war ein großer Blutfleck. Das Blut rann langsam auf die Oberschenkel. Ein Soldat wollte seinen Kollegen nicht leiden lassen, und schoss mit einer kleinen Pistole auf dessen Brust. Sofort war der verletzte Soldat tot. Die anderen Soldaten zielten die ganze Zeit über auf den Eindringling und schossen jetzt auf den Mörder. Doch jede Kugel verfehlte, denn der Mann bewegte sich so schnell wie ein Schatten. Einen Augenblick zog er seine Waffe und im nächsten Moment flogen alle, außer Ostarn, leblos auf den kalten Boden. Der Mann nahm einen Stock und haute Ostarn auf den Schädel, sodass er bewusstlos in sich zusammensackte. Dann packte er den General am Kragen und brachte ihn nach draußen. Er stieg in den Helikopter und flog im Regen über die Berggipfel davon.
Der Mann im Arbeitszimmer, der alles heimlich beobachtet hatte, griff zum Telefon und tippte eine Telefonnummer ein. Zuerst waren es nur Piep-Laute, doch dann kam eine krächzende Stimme zum Vorschein. Hastig begann der Mann im Arbeitszimmer zu reden: „Es ist gerade ein Mann mit Pistole gekommen und hat das ganzen Elite-Squad umgebracht. Er hat Obergeneral Ostarn mitgenommen.“ „Warum haben Sie ihn nicht aufgehalten?“, fragte die Stimme am anderen Ende der Leitung. „Ich bin eine Niete in Sachen Waffen und Schießerei.“, antwortete der Mann mit ängstlicher Stimme. „Okay Sie machen jetzt genau das, was ich ihnen sage“, befahl die Stimme, „Sie gehen jetzt zum Waffenkasten, nehmen sich ein Maschinengewehr und fliegen mit dem zweiten Helikopter zu Area77. Haben Sie mich verstanden!?“ „Ja, Sir“, sagte der ängstliche Mann und begab sich im Regen zum Helikopter.
Langsam versuchte Ostarn die Augen zu öffnen. Doch vergebens. Dieser Mistkerl hatte seine Augen verbunden. Er roch Qualm und Rauch. Anscheinend rauchte der Mistkerl noch. Umso schlimmer. Auch wenn viele von Ostarns Kollegen und viele bekannte Mafia-Bosse rauchten, hasste er er und würde niemals auf die Idee kommen, nur eine Millisekunde daran zu kosten. Plötzlich spürte er ein Stich im rechten Oberschenkel. Er versuchte hinzugreifen, doch ihm gelang es nicht. „Du brauchst keine Anstalten zu machen. Ich weiß das du wach bist. Die Nadel habe ich dir extra in dein Bein gesteckt, damit du ein bisschen beschäftigt bist.“, sagte der Entführer und lachte böse. Ostarn griff nach seinem Jagdmesser, das er immer versteckt im Ärmel hatte, und schnitt damit die Fesseln durch. Zum Glück bemerkte der Entführer nichts, den der war gerade damit beschäftigt, seine Zigarre zu rauchen und irgendwelche kommunistische Lieder zu singen. Ostarn erhob sich langsam von hartem Boden der Maschine und ging leise in die Hocke. Er wollte gerade ins Schlüsselbein des Gegners stechen, als der Helikopter zur Seite kippte. Das Messer flog aus Ostarns Hand und landete auf den Boden. Ostarn flog gegen die Scheibe und wurde anschließend gegen die Hinterbank geschleudert. Schmerzend richtete er sich auf. Langsam schritt er zum Entführer und griff ihn in den Nacken. Keuchend versuchte sich der Entführer diesen Griff zu parieren, doch vergeblich. General Ostarn griff immer fester und sagte: „ Jetzt bist du dran, du …“ Doch er konnte diesen Satz nicht beenden den im selben Moment schlug in jemand in den Magen. Er stolperte nach hinten, doch war gleich wieder in Fassung und rammte seine Faust in die Brust des anderen. Doch dann schlug in dem Gegner in das Gesicht und Ostarn spürte das Blut aus seiner Nase rinnen. Doch gleich fokussiert er sich wieder auf seinen Gegner, der aufgestanden war und jetzt auf ihn zukam. Drohend hob er die Faust. Doch als er zum Schlag ansetzen wollte, kippte der Helikopter um und General Ostarn und sein Gegner flogen gegen die Fenstertüren. Die Türen hielten das Gewicht von zwei ausgewachsenen Männern nicht aus und fiel aus den Zagen. Schreiend stürzte der Entführer in die Tiefe. Grinsend schaute ihm Ostarn hinterher, der sich am Türrahmen festhielt. Doch plötzlich bemerkte er das das eigentliche Problem nicht gelöst war. Der Helikopter steuerte direkt auf einem Berghang zu. Langsam zog sich General Ostarn an der Sessellehne hoch und griff nach dem Steuerknüppel. Er wollte sich mit dem mit dem Fuß gegen den Boden stemmen, um sich zum Knüppel hochziehen zu können, doch er rutschte aus und flog gegen die Rückbank. Langsam rutschte er zur offenen Tür zu. Immer näher kam er den Abgrund in den Tod. Doch plötzlich spürte er eine kleine Trittfläche und stemmte sich mit aller Kraft dagegen. Er streckte den Arm aus, um den Steuerknüppel zu bewegen. Doch ein Zentimeter vor dem Ziel spürte er ein Stich im Arm und bemerkte das sein Arm zu kurz war. Er versuchte nachzudenken: „Ich muss hochspringen und dann im Sprung den Knüppel zu der richtigen Seite ziehen.“ Er sprang hoch, verfehlte den Sprung, wegen der Drehung des Helikopters, versuchte mit der anderen Hand den Steuerknüppel zu erreichen, riss den Knüppel zu seiner Seite und der Helikopter in die richtige Richtung gedreht. Doch er schoss noch immer mit über 50 km/h den Berghang zu. Ostarn hielt sich an der Lehne fest und setzte sich auf den Pilotensessel. Er riss den Knüppel hoch und der Helikopter flog knapp vor dem Berghang in die Höhe. Er hatte überlebt. General Ostarn nahm sich seine Armeen-Mütze ab und griff sich in seinem verschwitzten Nacken. Für einen Moment war er wieder ein Kind, dass immer mehr Abenteuer erleben wollte und sich in die brenzlichsten Situationen, ohne Angst, aber auch ohne jeglichen Plan, schmiss. Er schloss die Augen. Er sah sich als Teenager in den Straßen New Jersey gehen und Scheiben einschlagen. „Das waren noch schöne Zeiten“, seufzte er. Dann öffnete er die Augen und nahm das Steuer in die Hand. Er steuerte Richtung Sonnenuntergang zu und dann war er schon hinter dem Horizont verschwunden.
„Ich bitte um Landeerlaubnis“ „Landeerlaubnis erteilt. Landen Sie bitte auf Plattform 1. Dort erwartet sie ein Komitee“ „Okay“ Der Helikopter landete wie befohlen auf Plattform 1 und die Eingangsrampe öffnete sich. Daraus stieg ein schmächtiger Mann mit einem grauen Wollmantel aus. Rundherum von dem Landeplatz erstreckte sich eine schier endlose Wüste aus Sand, Steinen und Kakteen. Der Boden war staubig und trocken. Der Hubschrauber war auf einem kleinen Platz, der betoniert wurde. Plötzlich standen, wie aus dem Nichts ein Trupp von Soldaten ringsum am Rand von dem Platz. Dann trat einer hervor. Er sah gleich aus wie alle anderen, doch er hatte eine Schlinge um den Arm. Darauf war ein schwarzes Symbol in der Mitte des Stoffes. Es war eine Schlange, die sich um einen Dolch schlang. Der Soldat sagte: „Bitte begleiten Sie uns zu den unterirdischen Bunkeranlagen“ Der Mann antwortete: „Solange keine Waffen im Spiel sind, mach ich bei allem mit.“
Der Eingang war eine kahle Tür mitten im Nichts wo, wenn man die Türe öffnete, eine Treppe hinunterführte. Die Männer schritten durch den pechschwarzen Gang, alle voran Sergeant Miller, wie es sich herausstellte. Er griff in die Finsternis und drückte einen Schalter. Plötzlich flackerten die Neonröhren auf und der Gang war hell beleuchtet. Doch unheimlich blieb es trotzdem. Der Sergeant tippte etwas in ein Tastenfeld und ein riesiges Tor öffnete sich. Ein greller Lichtstrahl schoss heraus. Der schmächtige Mann betrat eine riesige Halle mit mehreren Etagen und Ebenen. Überall waren Gruppen von Menschen. Die einen kämpften, die anderen schossen mit Waffen. „Das hier ist das Trainingscenter für die „Sturmkompanie“. Unsere Elite-Einheit. Ich leite das Projekt. Mister X hat uns schon darüber in Kenntnis gesetzt, das General Ostarn entführt worden ist. Unsere Sturmkompanie wird den Entführer finden und Ostarn befreien, wenn er es nicht schon selbst geschafft hat.“ „Und wie wird es jetzt weitergehen?“, fragte der schmächtige Mann. „Morgen starten wir Operation . Um 04:00 werden wir mit einer Staffel von Abfangjäger über die nähere Region fliegen und schauen, ob wir Spuren finden“, sagte Miller. Der schmächtige Mann fragte: „Aber was soll ich jetzt machen?“ „Sie kommen morgen mit. Sie waren ja der, der die Informationen hat, oder? Am besten Sie legen sich jetzt aufs Ohr und wir wecken Sie dann morgen“ „Ja, Sir“, antwortete der schmächtige Mann.
Es war noch leise, als der schmächtige Mann aufwachte. Er hörte leise Schritte am Gang. Bestimmt nur Nachtwächter oder welche die auf die Toilette müssen. Er wollte gerade einschlafen, als er einen sonderbares Geräusch hörte. Er stand auf und öffnete eine Spaltbreit die Türe von seinem Zimmer.